Armstraffung mit J Plasma basiert darauf, dass Radiofrequenzenergie und aus Heliumgas erzeugte Plasmaenergie kontrolliert in das Gewebe unter der Haut abgegeben werden. Ziel ist es, eine kontrollierte Kontraktion im Weichgewebe zu erzeugen und dadurch ein strafferes, glatteres und ästhetischeres Erscheinungsbild der Armhaut zu unterstützen.
Während der Anwendung können kleine Eintrittspunkte auf der Haut geschaffen werden. Daher bedeutet der Verzicht auf große chirurgische Schnitte nicht, dass der Eingriff keinerlei chirurgische Komponente enthält. Das J-Plasma-System ist ein medizinisches Gerät, das zur Koagulation und Kontraktion des subkutanen Weichgewebes eingesetzt wird.
Für die Armstraffung mit J Plasma wird im Alltag zwar häufig der Begriff „nicht-operative Armstraffung“ verwendet, diese Formulierung sollte jedoch technisch sorgfältig bewertet werden. Bei dem Verfahren wird kein großer Schnitt entlang der Innenseite des Arms gesetzt, wie es bei einer klassischen Armstraffung der Fall ist, und überschüssige Haut wird nicht chirurgisch entfernt.
Damit der Energieaufsatz jedoch unter die Haut geführt werden kann, können kleine Eintrittsschnitte, sterile Behandlungsbedingungen und eine für den Patienten geeignete Anästhesiemethode erforderlich sein. Daher ist die Methode nicht mit Laser-, Creme- oder vollständig von außen angewendeten gerätebasierten Verfahren gleichzusetzen.
Die korrekteste Bezeichnung wäre eine minimalinvasive Hautstraffungsanwendung. Armstraffung mit J Plasma kann insbesondere bei Personen mit begrenzter Hauterschlaffung ein strafferes Armbild unterstützen; bei starkem Hautüberschuss kann sie jedoch das Ergebnis einer klassischen Operation allein möglicherweise nicht erreichen.