[yasr_visitor_votes size=“large“]

Brustwarzenästhetik

Die Brustwarzenästhetik wird in drei Arten evaluiert:

  1. Hohlwarze (invertednipple)
  2. Das Größerwerden und Ausbreiten der Brustwarze
  3. Das Formen einer Brustwarze, falls sie nicht vorhanden ist (Brustwarzen Rekonstruktion)

1) Hohlwarze (Schlupfwarze, eingezogene Warze, eingesunkene Brustwarze

Die Brustwarzenästhetik oder Brustwarzenoperation. Es umfasst die braune, kreisförmige Fläche um die Brustwarze herum sowie die Brustwarze selber und ist eine spezielle Struktur, die eine wichtige Rolle im ästhetischen Aussehen der Brust spielt. Das Herauskommen und Sichtbarwerden der Brustwarzen beim Anfassen, in Stresssituationen, bei Kälte oder während der Periode hängt mit einer speziellen Muskelschicht hinter der Brustwarze zusammen.

An der Brustwarze gibt es kleine Öffnungen, wo die Milchdrüsen, die aus dem Brustgewebe kommen, führen. Wenn die Brustwarze nach innen einsackt, wird dies als Hohlwarze oder invertednipple bezeichnet. Eine Hohlwarze entsteht meistens deshalb, wenn die Milchdrüsen, die aus dem Brustgewebe kommen zu kurz sind oder der Muskel hinter den Brustwarzen zieht.

Meistens wird der Grund nicht herausgefunden oder es passiert aufgrund der Entwicklung. Seltener tritt es nach dem Stillen, aufgrund von Entzündungen, nach einem Trauma, wegen des Hängens der Brust oder wegen Brustkrebs, welches die Milchdrüsen behindert, auf.

Die Hohlwarzen werden folgendermaßen kategorisiert und die Therapie wird dementsprechend geplant:

  • Leicht: Wenn die Brustwarze von der Seite gedrückt wird, dann kommt sie nach vorne raus und bleibt auch draußen.
  • Mittel: Wenn die Brustwarze gedrückt wird, kommt sie schwerer raus, aber versinkt sofort wieder.
  • Fortgeschritten: Die Brustwarze kommt nicht durch drücken raus, sie bleibt immer versunken.

Unter lokaler Betäubung oder Sedierung, werden für die Therapie verschiedene Techniken, wobei das Prinzip darin liegt, dass die Milchdrüsen, die die Brustwarze nach innen ziehen, ohne geschnitten oder abgerissen zu werden, gelockert werden. Weiter beruht es darauf, dass die Verbindungen, die die Brustwarze nach innen ziehen abgeschnitten werden und die Brustwarze nach Außen geholt wird. Damit das Problem nicht wiederkehrt, kann man nachdem die Brustwarze nach draußen gezogen wurde, zur Stützung verschiedene Gewebearten wie Fett oder Muskeln unter die Warze platzieren. Heutzutage werden generell keine Methoden empfohlen, bei denen die Milchdrüsen abgeschnitten werden.

Bei den leichten und mittelschweren Fällen, kann die Brustwarze nur mit chirurgischen Mitteln, ohne die Milchdrüsen zu berühren, herausgeholt werden.

Hohlwarzen (invertednipple) sind eine ästhetische Deformation, von denen die Frauen sich scheuen, ihrem Umfeld zu berichten. Mit einer kleinen ästhetischen Operation können sie ganz behoben werden. Meistens wissen die betroffenen Frauen nicht, dass dieser Zustand mit einer nicht aufwendigen Operation korrigiert werden kann. Bei zwei oder drei von hundert Frauen kann dieses Problem einseitig oder beidseitig auftreten.

Hohlwarzen können aufgrund von Entzündungen, die nach der Pubertät auftreten, entstehen. Bei wiederholten Entzündungen in der Brust, die auch Mastitis genannt wird, kann der Grund bei den Hohlwarzen liegen.

Ein anderes Problem tritt beim Stillen auf. Da die Brustwarzen eingesunken sind, erschwert dies das Greifen durch das Baby. Da sich auch die Milchdrüsen in dieser Region befinden, verhindert dies den Milchfluss. Der Milchfluss kann nicht gewährleistet werden und die Brüste schwellen aufgrund der Milch an. Dies führt zu problematischen und schwer zu lösenden Zuständen. Wenn dies beidseitig geschieht, kann das Baby keine Muttermilch bekommen. Während der Stillperiode kann nicht ganz dringend operiert werden. Es ist sehr wichtig, dass dieser Zustand vor einer Schwangerschaft korrigiert wird.

Therapie gegen Hohlwarzen

Generell werden bei einer Operation die ziehenden Teile gelockert. Dieser Eingriff muss mit der mikrochirurgischen Technik und mit speziellen vergrößernden Brillen durchgeführt werden, damit die Milchdrüsen nicht beschädigt werden. Um zu verhindern, dass die Brustwarze danach einsackt, kann man vom benachbarten Gewebe Richtung Brustwarze Gewebe verschoben werden. Mit verschiedenen Nähtechniken kann dies auch verhindert werden.

Ein anderer wichtiger Punkt der Operation ist das Erlangen eines natürlichen Aussehens und der Bewahrung der Empfindlichkeit der Brustwarze, Bei der Operation wird darauf geachtet, dass die Nerven, die die Empfindlichkeit der Brustwarzen gewährleisten, nicht beschädigt werden.

2) DAS GRÖSSERWERDEN UND AUSBREITEN DER BRUSTWARZE

Das Größerwerden der Brustwarzen als normal, kann sowohl in der Pubertät oder aber auch aufgrund des Stillens nach der Geburt auftreten. Generell wird beantragt, dass dieser ästhetische Unterschied zusammen mit einer Brustverkleinerung korrigiert wird.

Solche großen Brustwarzen können auch bei Frauen auftreten, die keine großen Brüste haben und die Korrektur kann mit einer äußert einfachen Operation gemacht werden. In solchen Fällen, kann das Problem meistens unter lokaler Betäubung mit einem kleinen Eingriff behoben werden. Wenn diese Arten von Operationen mit dem Einsatz von mikrochirurgischen Techniken und mit vergrößernden Brillen durchgeführt werden, können erfolgreiche Resultate erzielt werden.

Beim Planen des Eingriffs, wird die Operationstechnik gemäß dem Problem festgelegt. Große Brustwarzen können verkleinert werden, die Länge der Brustwarzen kann verkleinert werden. Die braune Fläche (der Aerola Komplex) um die Brustwarze herum kann sehr groß sein. Diese Fläche kann verkleinert und auf eine Größe gebracht werden, die ästhetisch akzeptabel ist.

3) DAS FORMEN EINER BRUSTWARZE, FALLS SIE NICHT VORHANDEN IST (Brustwarzen Rekonstruktion)

Das Formen oder die Rekonstruktion der Brustwarze ist das neue Formen einer Brustwarze, falls diese von Geburt an oder später nicht vorhanden ist sowie das Wiederformen der braunen Fläche also der Aerola. Aufgrund von Brustkrebs, Infektionen, Verbrennungen oder Trauma kann es sein, dass man die Brustwarze teilweise oder ganz verliert. Es gibt verschiedene Methoden um die Brustwarze oder die braune Fläche um die Brustwarze herum, die Aerola genannt wird, neu zu formen. Diese Methoden können in zwei unterteilt werden und zwar Anwendungen, die mit körpereigenem Gewebe und Mitteln, die von außerhalb gewährleistet werden, durchgeführt werden. Haut, die von anderen Körperpartien entnommen wird, kann auf beide Brüste verteilt werden, falls eine intakte Brustwarze vorhanden ist und das Gewebe kann verschoben werden, wenn die Haut, die dunkler als die Brustwarze ist, Richtung Brustwarze verschoben wird. Bei den Techniken von Außerhalb sind Tattoos sowie permanentes Make-up die am meisten verwendeten und es kann ein ziemlich gutes Resultat, dass einer Brustwarze sehr ähnelt, erreicht werden.

Eine Brustwarzenkorrektur wird meistensnach Brustkrebs, 6-12 Monate im Anschluss an die Brustoperationen durchgeführt. Es kann als einziger chirurgischer Eingriff geplant werden oder es kann auch zusammen mit den anderen Brustoperationen durchgeführt werden.

Das Fehlen der Brustwarze, eine Deformation oder eine Asymmetrie zu der anderen Brust, kann die Patientinnen stören und deshalb entsteht meistens der Bedarf für einen ästhetisch-chirurgischen Eingriff. Die Rekonstruktion der Brustwarze erscheint als einfache Operation, aber es ist eine sehr delikate Operation, die vor dem Eingriff gut geplant werden muss.

Es gibt verschiedene beschriebene Methoden zur Rekonstruktion der Brustwarze. Aber eines der vertrauenswürdigsten ist die lokale Flap Methode. Es wird unter lokaler Betäubung, in der definierten Region der Brust durch die Benutzung des dortigen Gewebes geformt. Assoc. Prof. Dr. Erdem Güven rekonstruiert die Brustwarze neumit einer Technik, die er entwickelt hat und die in der medizinischen Fachliteratur als «die Brustwarzen Rekonstruktion durch Ying Yang.» bekannt ist.

Autor: Doç. Dr. Erdem Güven
Wir schreiben über unsere Patienten.

Schreibe einen Kommentar